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hat bereits als Präsident des Verbandes für Softwarequalität
die Grundlagen der
ISO 12119
mitentwickelt und gilt als aner-
kannter Fachmann für Softwarequalität.
Effizienz im Test
Die Effizienz der Systeme wurde an drei ausgewählten Prozes-
sen gemessen. Während jedes Prozesses wurde gezählt, wie
viele „Klicks“, also Funktionsaufrufe und Eingaben, erforder-
lich waren, um eine der folgenden vorab definierten Aufgaben
zu erfüllen:
1. Erstellen einer Kampagne bis hin zur Aussendung
2. Vereinbaren eines Termins bis zum entsprechenden
Besuchsbericht
3. Entgegennehmen einer Reklamation bis zum Abschließen
des Serviceeinsatzes
Ef fektivität und Effizienz der Systeme
Zwischen der subjektiv empfundenen und der gemes-
senen Effizienz kann ein großer Unterschied bestehen.
Spätestens bei einem Vergleich mit anderen Produk-
ten oder Arbeitsweisen wird die Effizienz sichtbar.
Effizienz ist ein Maß für die Wirtschaftlichkeit, für die
Produktivität. Gemessen wird sie (nach
ISO 9000:2000
)
am Verhältnis zwischen dem erreichten Ergebnis und
den eingesetzten Ressourcen, also dem Aufwand,
der dafür nötig ist. Ein effektives Vorgehen erzielt die
beabsichtigte Wirkung. Bei einer effizienten Arbeitswei-
se dagegen ist der dafür notwendige Aufwand mög-
lichst gering.
Usability im Test
Wie benutzerfreundlich die Systeme sind, wurde anhand ei-
nes Auszuges aus der
ISO 9241
(„Gestaltung von Bildschirm-
arbeit“) getestet. In einer Stichprobe mit verschiedenen Funk-
tionen zur Bearbeitung von Stamm- und Bewegungsdaten
wurden anhand einer Checkliste zu jedem Kriterium eine Rei-
he von Fragen gestellt und die Ergebnisse bewertet:
Look & Feel
Navigation & Orientierung
Bedienbarkeit des Web Client
Bedienbarkeit des Mobile Client
Flexibilität im Test
Die Flexibilität der Systeme aus der Sicht der Anwender wurde
daran gemessen, wie leicht sich Funktionen der Software an
individuelle Anforderungen anpassen können. Dazu gehören
die Möglichkeiten zur Änderung der Datenstrukturen, der Aus-
wahltabellen, Masken und Dialogfelder sowie der Menüstruk-
tur für die Funktionsauswahl.
Getestet wurden auch die Möglichkeiten zur Erstellung in-
dividueller Abfragen und Reports, Steuerung des Workflows,
Einrichtung von Schnittstellen und die Einbindung externer
Dokumente.
Zunächst wurden persönliche Anpassungsmöglichkeiten durch
den User bewertet:
Gestaltung des Willkommensbildschirms
Auswahl und Positionierung für Navigationsinhalte
Auswahl und Positionierung von Maskeninhalten
Speichern von individuellen Listen und Abfragen
Bearbeiten von Vorlagen (Word, E-Mail etc.)
Anpassungen durch den Administrator
Erweitern von Feldern / Reitern / Masken
Erweitern von Auswahllisten
Anlegen von Vorlagen / Filtern / Dashboards
Erstellen eines Regelwerks
Anpassungen für mobile Endgeräte
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